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Die obere Häflte - Die Büste von Auguste Rodin:
Als idealisierendes Repräsentationsbild par excellence hatte die Büste seit
ihrer Entstehung in der frühen Antike über zahlreiche Epochen hinweg nahezu
ausschließlich politische, dekorative oder religiöse Funktionen inne. Erst in
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts befreit sich die Gattung von dieser ""dienenden""
Funktion, womit sie sich bislang ungeahnte formale Perspektiven und inhaltliche
Freiräume erschließt. Das traditionelle frontalansichtige Schulterbild erfährt
nun eine intensive kreative Entwicklung, die durch Lust am Experiment, an der
Abstraktion, an Verfremdung und Hinterfragung bestimmt wird. Gezeigt werden
Werke - neben Büsten von Rodin und Giacometti - u. a. von Honoré Daumier,
Medardo Rosso, Constantin Meunier, Emile-Antoine Bourdelle, Henri Matisse, Henri
Laurens, Alexander Archipenko, Wilhelm Lehmbruck, André Derain, Henry Moore,
Diter Roth, Daniel Spoerri, Timm Ulrichs, Mimmo Paladino, A. R. Penck, Markus
Lüpertz, Wim Delvoye, Ah Xian, Marc Quinn, Rosemarie T
rockel, Mauricio Cattelan, Jeff Koons, Stepahn Balkenhol, Magdalena Abakanowicz,
Leiko Ikemura, Wang Du und Katsura Funakoshi. (2005. 176 S. m. zahlr. farb.
Abb.)
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